Zur Beschlussfassung im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz am 2. Februar 2012
Zur Beschlussfassung im Regionsausschuss am 14. Februar 2012
Zur Beschlussfassung in der Regionsversammlung am 20. März 2012
Die genannten Ausschüsse sowie die Regionsversammlung mögen beschließen:
Begründung:
Mehrfach ist die Region Hannover mittlerweile damit gescheitert, asbesthaltige Rückstände von der Halde in Wunstorf-Luthe auf andere Deponien verbringen zu lassen. Warnungen, Bedenken und die Infragestellung des gesamten Projektes nebst dem Vorschlag, die Halde vor Ort zu sichern, sind nicht ernst genommen worden (siehe dazu die Gutachten des RA Dr. Baufeld, die der Regionsverwaltung und den Fraktionen vorliegen). Das von der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern in Auftrag gegebene Gutachten bestätigt die Rechtsauslegungen von Dr. Baufeld und macht klar, dass ein Transport der Asbestmaterialien – wenn überhaupt - ausschließlich in Big Packs vorgenommen werden darf.
Es ist nicht haltbar, dass die Region weiterhin an der Billiglösung eines Transportes in Muldenkippern festhalten will und damit fahrlässig und wissentlich die Gesundheit von Einwohnerinnen und Einwohnern in Luthe, auf der Transportstrecke und am Ablagerungsort gefährdet. Diese Ignoranz der Regionsverwaltung muss auch dazu führen, dass die Region die notwendigen personellen Konsequenzen zieht.
Jetzt muss endlich Schluss damit sein, diesen unsinnigen Transport weiterhin gedanklich Aufrecht erhalten zu wollen. Alle abgeschlossenen Verträge sind schon dadurch nichtig geworden, dass sich übergeordnete Vertragsgegenstände geändert haben. Alleine schon aus einer solchen Rechtsposition heraus kann ein Transport nicht stattfinden.
Nun ist es an der Zeit umgehend die Beratung und Durchführung der Sicherung der Halde vor Ort zu beginnen. Die Übernahme der Kosten aus öffentlichen Mitteln ist dabei nicht notwendig, weil hier gilt: es zahlt der Schadensverursacher bzw. dessen Rechtsnachfolge. Dieser Verfahrensweg ist im Gutachten von Herrn Dr. Baufeld von 2009 detailliert dargestellt worden. Der notwendige Fach- und Sachverstand zur Deponiesicherung ist durch ausgewiesene Fachleute, wie die genannten Herren Koch und Jaekel zu begleiten.