"Bei so einer Ampelschaltung darf man sich über erboste Fahrradfahrer nicht wundern", kritisiert der Fraktionsvorsitzende der Regions-LINKEN Stefan Müller. Durch die neue Ampelschaltung würde sich die Zeit zum Überqueren der Frederikenkreuzung nahezu verdoppeln, so Müller weiter. Zunächst müsse der Radfahrer nämlich den Druckknopf betätigen um die Ampel überhaupt anzufordern. Sie springt dann meist auf grün um, wenn die Ampel zur Überquerung des Leibnizufers auf rot umspringt. Während also ein PKW aus Richtung Rathaus in Richtung Waterlooplatz die Kreuzung in einer Phase überqueren könne, benötigt der Radverkehr zwei Phasen.
Dem Ziel, den Anteil des Radverkehrs innerhalb Hannovers auf 25 % zu erhöhen, laufe diese Schaltung diametral entgegen, so Müller weiter. Die LINKE fordert eine Anpassung der Ampelschaltung, damit der Radverkehr die Kreuzung in einer Phase überqueren kann. Sollte dies nicht möglich sein, müsse über einen Rückbau des Rechtsabbiegerstreifens nachgedacht werden.