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Burgdorf erhält angenäherten 15-Minuten-Takt und Sehnde einen Halbstundentakt mit der S-Bahn

Antrag gemäß § 8 Geschäftsordnung

In den Verkehrsausschuss am 14. September 2017

In den Regionsausschuss am 19. September 2017

Antrag:

Die Verwaltung prüft folgende Änderungen im S-Bahn-Angebot: 

  1. Die S 3 und die S 7 werden miteinander verschmolzen und verkehren alle 30 Minuten als Drei-Wagen-Zug von Hannover Hauptbahnhof nach Lehrte. Dort wird der Zug geteilt, sodass alle 30 Minuten ein Kurzzug (Einzelwagen) nach Hildesheim und ein Zwei-Wagen-Zug nach Celle weiterfahren. In Gegenrichtung werden die Züge in Lehrte alle 30 Minuten wieder zu Drei-Wagen-Zügen zusammengekuppelt, sodass sie als Drei-Wagen-Zug nach Hannover fahren. 

2.   Die Kurven-S-Bahn S 6 verkehrt um etwa 15 Minuten zeitversetzt zur S 7 alle 30 Minuten zwischen Hannover Hauptbahnhof und Celle wie bisher ohne die meisten Unterwegshalte an Lehrte vorbei in beide Fahrtrichtungen.

Begründung:

    Mehr Beförderungskapazität hilft, die bestehende Fahrgastnachfrage zu bewältigen. Eine höhere Angebotsfrequenz erhöht die Fahrgastnachfrage auch außerhalb der Spitzenzeiten und generiert so höhere Fahrgeldeinnahmen.

    Mit Realisierung der genannten Änderungen erhält Burgdorf einen angenäherten 15-Minuten-Takt mit der S-Bahn (vier Fahrten pro Stunde) nach Hannover, was durch das Fahrgastaufkommen mehr als gerechtfertigt ist. Gerade zu Stoßzeiten frühmorgens und zur Rushhour am Nachmittag haben viele Fahrgäste keinen Sitzplatz. Unnötige Wartezeiten werden überdies mit dem angenäherten 15-Minuten-Takt verkürzt: vom Umstieg aus dem Umlandbus, etwa wenn dieser Verspätung hat, in die S-Bahn in Burgdorf.

    Nicht zuletzt erhält Sehnde mit den beschriebenen Änderungen statt des bisherigen unattraktiven Stundentaktes einen Halbstundentakt mit der S-Bahn.

    Die eingleisigen Abschnitte der S-Bahn-Strecke sollten den Änderungen nicht entgegenstehen, wenn die S 6 zwischen Hannover Hauptbahnhof und Burgdorf wie bisher ohne die meisten Unterwegshalte durchfährt. In Fahrtrichtung Hannover kann sie dabei eventuell das Fernbahngleis nutzen, um Begegnungen mit entgegenkommenden S-Bahnen in eingleisigen Abschnitten zu vermeiden.

    Angesichts der SPNV-Angebotsdichte von und nach Wunstorf und Weetzen, wo zum Teil Express-S-Bahnen und Regionalexpressbahnen verkehren, oder Langenhagen, wo auch eine Regionalbahn und die Stadtbahn verkehren, sind die beschriebenen Taktverdichtungen für Burgdorf und Sehnde auf jeden Fall angemessen.