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Einrichtung eines Duschbusses nach Hamburger Vorbild

Antrag gemäß § 8 Geschäftsordnung

In die Sitzung des Ausschusses für Soziales, Wirtschaft und Gesundheit am 25.04.2018

In die Sitzung des Ausschusses für Verwaltungsreform, Finanzen, Personal und Organisation am 30.04.2019

In die Sitzung des Regionsausschusses am 07.05.2019

In die Sitzung der Regionsversammlung am 21.05.2019

Antrag:

1. Die Region Hannover führt Gespräche mit der Treuhandstiftung „Ein Zuhause“ 1 mit dem Ziel, dass von der Stiftung ein alter Linienbus gekauft wird und zum mobilen Bad mit Kleiderkammer umgebaut wird.

2. Die Region Hannover führt Gespräche mit dem Diakonischen Werk des evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Sie prüft die Bereitschaft dieser Sozialverbände, neben dem bereits praktizierten Einsatz eines Kältebusses, als zusätzliches Angebot für wohnungs- und obdachlose Menschen einen „Duschbus“ in der Region Hannover zum Einsatz zu bringen.

3. Der Fachbereich Soziales gewährt für den Umbau des Busses zum Duschbus einen Zuschuss von 25.000 €.

4. Für die Betriebskosten des „Duschbusses“ werden, ab 01.01.2020, jährlich 5.000 € im Regionshaushalt zum Zweck der Förderung der medizinischen Versorgung zur Verfügung gestellt.

Begründung:

„Jeder hat das Recht sich zu waschen. Aber nicht jeder bekommt die Chance dazu.“ 2

Obdachlose haben keine Duschen. Genau wie alle anderen, haben sie aber ein Hygienebedürfnis. Sie können es sich nur nicht leisten. Auch in Deutschland nicht. Und auch in Hannover nicht. Das muss sich ändern!

 

1 www.dachstiftung-diakonie.de/news/details/news/neue-stiftung-ein-zuhause-fuer-wohnungslose/

2 gobanyo.org