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Coronahotspot Garbsen die Zweite – Keine Besserung bei Logistikunternehmern?

Die Fraktion Die Linke in der Regionsversammlung hatte bereits vor Wochen die skandalösen Zustände am Amazon-Standtort in Garbsen zum Thema gemacht. Nun berichtet Ende Januar auch die Neue Presse (NP vom 30.1.2021) darüber, dass sich nach Angaben von Anwohnern die Zustände in den Shuttle-Bussen zum Werksgelände des Online-Händlers nicht verbessert hätten.

Zwar sei das Infektionsgeschehen an den Betrieben der Logistiker mittlerweile rückläufig, erklärte die Region Hannover. Richtig sei jedoch auch, dass an allen zentralen Hauptlogistikstandorten in Deutschland auffällige Infektionsgeschehen zu beobachten seien. Dies betreffe dann natürlich auch die Region Hannover besonders stark, da sie ein „Top-Ten-Logistikstandort sei, so ein Mitarbeiter der Region in der Neuen Presse.

Auf den Zynismus den Präsenzhandel die Zeche dafür zahlen zu lassen, dass Onlinehandelsgiganten jetzt das Geschäft ihres Lebens machen, hatte bereits Sahra Wagenknecht in der ARD-Sendung „Anne Will“ hingewiesen. Auch Wagenknecht hatte auf das auffällige Infektionsgeschehen rund um die Logistikstandorte aufmerksam gemacht.

Die Regionsfraktion will mit einer Anfrage klären lassen, wie es zu den desaströsen Verhältnissen im Logistikstandort Garbsen kommen konnte. Schlussendlich bleibt  perspektivisch die Frage zu klären, wie verantwortliche Logistiker politisch und wirtschaftlich für ein etwaiges Fehlverhalten zur Verantwortung zu ziehen sind. Unsere Regionsfraktion bleibt an dem Thema dran.