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DIE LINKE erfreut: Busse fahren ab Sommer häufiger, weil Region Angebotskürzungen bei RegioBus zurücknimmt

Auch verhasste Fensterwerbung in Bussen und Stadtbahn bald passé

 

Die massiven Proteste aus der Bevölkerung und der beharrliche Druck der Linksfraktion in der Regionsversammlung haben gewirkt: Die Region plant, viele Kürzungen bei den Umlandbuslinien der RegioBus schon nach den Sommerferien zurückzunehmen. So steht es in einer Beschlussdrucksache zu den „Fahrplanmaßnahmen 2021“, die an die Politiker/innen des Verkehrsausschusses gegangen ist. Beispiel Wunstorf: Nach Protesten auch von Wunstorfer Lokalpolitiker/innen kann man ab Ende August an allen Tagen der Woche wieder nach 23 Uhr von Hannover aus alle Ortsteile Wunstorfs mit dem Bus erreichen.

 

CDU und SPD hatten die Kürzungen mit der sogenannten RegioBus-Streichliste vor zwei Jahren gegen die Stimmen der Linksfraktion beschlossen. Die Angebotsverschlechterungen waren zum Fahrplanwechsel im Dezember vergangenen Jahres in Kraft getreten. Seitdem fahren viele Busse in den hannoverschen Randbezirken und im Umland weniger oder gar nicht mehr. Nur sehr wenige Busse wie die Linie 900 von Burgdorf nach Altwarmbüchen sind häufiger unterwegs.

 

Auch die bei vielen Fahrgästen verhasste Fensterwerbung in Bussen und Stadtbahnen von üstra und RegioBus gehört ab Juli der Vergangenheit an. Die mit einer transparenten Werbefolie zugeklebten Fensterscheiben behindern die Sicht nach draußen und erschweren vor allem sehbehinderten Fahrgästen die Orientierung. Nicht nur bei Dämmerung und Dunkelheit ist das so. „Ich bin froh, dass die Fahrgäste nicht mehr als fahrende Litfaßsäulen missbraucht werden“, sagt LINKEN-Fraktionsvize Michael Fleischmann. „Das ist entwürdigend.“ Seit der Einführung hat Fleischmann diese Werbeform immer wieder kritisiert und deren Abschaffung gefordert.