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DIE LINKE: Für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache

Die Linksfraktion fordert die Region Hannover auf eine „Richtlinie zur geschlechtergerechten Verwaltungssprache" auf den Weg zu bringen.„Wir wollen, dass sich alle Menschen in der Region, unabhängig von ihrem Geschlecht, durch geschlechtsumfassende Formulierungen im Schriftverkehr der Verwaltung angesprochen fühlen", sagt Fraktionsvorsitzende Jessica Kaußen mit Blick auf die neue Gesetzgebung, nach der zum Beispiel seit dem 1. Januar das dritte Geschlecht im Personenstandsregister geführt wird. 

Die Richtlinie soll für sämtlichen Schriftverkehr der Regionsverwaltung verbindlich sein und schrittweise in E-Mails, Präsentationen, Broschüren, Presseartikeln, Drucksachen, Hausmitteilungen, Flyern, Briefen, Formularen und Rechtstexten umgesetzt werden. 

„Ich finde es ganz klasse, dass die Landeshauptstadt Hannover durch Ihre Empfehlungsschrift „Für eine geschlechtergerechte Verwaltungsschrift" in den bundesweiten Fokus gerückt ist, die Region Hannover muss endlich auch dafür sorgen, dass in ihren Ämtern eine zeitgemäße, alle Geschlechter angemessen berücksichtigende Verwaltungssprache angewendet wird", ergänzt Jessica Kaußen.