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Ein Jahr nach Hanau: Regionsfraktion ruft zur Teilnahme an Gedenkkundgebung auf

Vor einem Jahr töte ein rechtsextremistischer Amokläufer 10 Menschen im hessischen Hanau. Der Täter hatte sein krudes auf Verschwörungsideologien, Rassismus und Frauenhass aufbauendes Weltbild über Jahre entwickelt und war den deutschen Behörden dabei immer wieder aufgefallen. Dennoch konnte er als Sportschütze mehrere Waffen legal besitzen, um am 19.2.2021 in Hanau gezielt Jagd auf Menschen zu machen, die in den Augen des Mörders einen Migrationshintergrund hatten.

Viele Umstände der Tat sind bis heute nicht ausreichend ausermittelt. Es bleiben viele Fragen offen. Insbesondere, ob die Polizei in Hanau am Tattag alles dafür tat, die Bürger*innen der Stadt ausreichend vor dem Täter zu schützen.  Rassismus, rechte Hetze und extremistische Verschwörungsphantasien gehören auch nach Hanau zum Alltag in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.

Die Alternative für Deutschland (AfD) nutzt weiterhin rassistische Ressentiments um ein gesellschaftliches Klima der Angst zu schüren. Es bleibt ein Jahr nach Hanau zu bilanzieren, dass die AfD keine Partei wie jede andere ist. Es gilt jegliche Form von politischer Akzeptanz mit dieser Partei auf das Schärfste zu verurteilen.  

Der Jugendverband von DIDF Hannover e.V. ruft in Erinnerung an die Opfer von Hanau am heutigen Freitag zu einer Gedenkkundgebung am Steintorplatz auf. Das Motto der Veranstaltung lautet "Nie wieder Rassismus".

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr.  Wir bitten Euch die Veranstaltung durch Euer kommen zu unterstützen.