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Kommunal nur mit Frauenpower

Letzte Woche hat die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Carola Reimann (SPD) Frauen zur Kandidatur zur Kommunalwahl 2021 aufgerufen.

 

Je mehr Frauen in den Gremien und Parlamenten vertreten sind, desto besser sind die Perspektiven von Frauen vertreten, sagte Reimann. Dieser Feststellung kann die Fraktion Die Linke in der Regionsversammlung uneingeschränkt zustimmen. Daher beteiligt sich unsere Fraktion auch an dem Mentoring-Programm „Frau.Macht.Demokratie“. Dieses wurde am 1. März 2019 vom Sozialministerium gestartet.

Wir müssen hier einen Trend stoppen. Seit Jahren kandidieren immer weniger Frauen für die Kommunalparlamente. Dass obwohl das Thema Geschlechtergleichberechtigung immer stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte gerückt ist.

Die Gründe für diesen Rückgang sind vielfältig. Oft ist die mit der kommunalpolitischen Arbeit verbundene „Ochsentour“ durch den Parteialltag alles andere als vergnüglich. Parteistrukturen werden immer noch von Männern dominiert. Unterschwellige sexistische Gewalt wird vielfach verharmlost. Frauen werden  in Parteistrukturen mit diesem Thema alleine gelassen. Es fehlt an Beratungsstrukturen  in den Parteien, um Opfern sexistischer Gewalt schnell und kompetent Hilfe zu leisten.

Aufräumen gegen sexistische Gewalt beginnt immer vor der eigenen Haustür. Nur dann klappt es auch mit mehr Frauenpower in den Kommunalparlamenten.