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Neue Tarife im öffentlichen Personennahverkehr: Großraum-Verkehr Hannover (GVH) zwischen Innovation und Fahrpreiserhöhungen

Pünktlich zum neuen Jahr wird die Nutzung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) neu gestaffelt. Die Linke in der Regionsversammlung begrüßt die erweiterten Angebote für Auszubildende und Senioren ausdrücklich, erklärt die Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Regionsversammlung Jessica Kaußen.

Gleichzeitig seien allgemeine Erhöhungen der Fahrpreise ein falsches verkehrs- und umweltpolitisches Signal. Dass mit der Anhebung der Fahrpreise für Gelegenheitsfahrer*innen die Attraktivität des ÖNPV gegenüber der Nutzung des Privat-Pkw gesteigert wird, dürfte niemand ernsthaft glauben. Auch die Erhöhung der Preise für Monatskarten dürfte nicht zum Umstieg auf Bus und Bahn beitragen.

Wir nehmen zur Kenntnis, dass die Erhöhungen moderat ausgefallen sind, so Kaußen weiter, es bleibt aber dabei, dass der ÖPNV nur zur Klimaneutralität beitragen kann, wenn er perspektivisch günstiger und zukünftig kostenlos zur Verfügung stehen würde. Dass dies keine Utopie, sondern gesellschaftlicher Auftrag in Zeiten des Klimawandels sei, zeigen viele Kommunen in ganz Europa bereits im Hier und Jetzt. Kaußen gab zu bedenken, dass Hannover weit davon entfernt sei die notwendigen Klimaziele zu erreichen.

Ausdrücklich begrüßt die Linke in der Regionsversammlung, dass die  GVH die Tarife bei der Beförderung von Kindern nicht erhöht hat. Wir bemängeln jedoch, dass arbeitslose Jugendliche nicht von der Jugendnetzkarte profitieren, führt Kaußen weiter aus. Hier wäre ein einheitlicher Jugendtarif sinnvoller.