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Red Hand Day – Kein Werben der Bundeswehr an Schulen!

Heute ist Red Hand Day! Der Kampf gegen den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten ist mir ein sehr wichtiges Anliegen.

Seit über 15 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den Red Hand Day am 12. Februar, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit.

 

Ich unterstütze die Forderungen:

1.          »Straight 18«: Kein Kind unter 18 Jahren darf in Armeen, bewaffneten Gruppen oder anderen militärischen Verbänden eingesetzt oder geschult werden

2.            Bestrafung der Verantwortlichen

3.            Versorgung, Schutz und politisches Asyl für ehemalige Kindersoldat*innen

4.            Finanzielle Unterstützung von Hilfsprogrammen für Kindersoldat*innen ausbauen

5.            Stopp von Waffenexporten

6.            Förderung von Friedenserziehung

 

Das Verhalten von CDU und SPD auf Bundesebene empfinde ich als doppelzüngig. Einerseits äußern sie sich öffentlichkeitswirksam gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Gleichzeitig tragen sie den Export von Kleinwaffen in Regionen, in denen Kindersoldaten eingesetzt werden, mit und befürworten die Rekrutierung von 17-Jährigen durch die Bundeswehr. Wer sich glaubhaft gegen den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten einsetzen will, muss auch dafür sorgen, dass die eigene Armee keine Minderjährigen rekrutiert, sagt Jessica Kaußen, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. in der Regionsversammlung Hannover. Wir als LINKE. fordern das Werben der Bundeswehr an Schulen umgehend einzustellen.