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Regiobus Betriebshof wird in Weetzen gebaut. Ronnenberger Linke unterstützt die Ansiedelung

Nach einem langen politischen Tauziehen in der Region Hannover wird der neue Betriebshof der Regiobus Hannover GmbH nun wohl in Weetzen gebaut. Zunächst hatten die Verantwortlichen die Ansiedelung in Gehrden präferiert. Die dortige Stadtpolitik hatte diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Der zweite Anlauf scheint nun besser kommuniziert. Über die Parteigrenzen hinweg wurde in Ronnenberg erkannt, dass der Bau des Betriebshofs nicht nur verkehrstechnisch Vorteile bringt. Mit dem Vorhaben sind auch wichtige Aspekte einer ökologischen Verkehrswende verbunden, erklärt Ratsherr Thorsten Kuhn für Die Linke in Ronnenberg. Regiobus macht sich für die Entwicklung grüner Wasserstofftechnologie und die E-Mobilität stark, bilanziert Kuhn. Daher kann auch Die Linke diesem Projekt vorbehaltlos zustimmen. Weetzen wird damit als lokaler Wirtschaftsstandort gestärkt. Neben der zu erwartenden Ansiedelung weiterer Gewerbebetriebe, gehört auch die Aufwertung Weetzens durch die Ansiedelung eines Nahversorgers für die örtliche Bevölkerung, zu den positiven Effekten der aktuellen Infrastrukturpolitik. Mit der Auswahl Weetzens wird die Bedeutung des Standortes im Zentrum der Region Hannover gestärkt, bilanziert Kuhn. Regiobus hat die Vorteile des Standortes erkannt. Kuhn weiter: Die Zahl der Leerkilometer im öffentlichen Personennahverkehr wird minimiert. Auch dieses ist ein wichtiger Faktor für die von der Linken angestrebten Verkehrswende.

Dies sieht auch die Regiobus-Geschäftsführerin Regina Oelfke so. In der Neuen Presse (NP) vom 9.4. erklärt sie, dass es gilt so viele Leerkilometer wie möglich mit den Bussen zu vermeiden. Das neue Buszentrum wird an der Bröhnstraße zwischen der Park-and-ride-Anlage und der B 217 gebaut. Am 5. Mai entscheidet schlussendlich der Rat der Stadt Ronnenberg über das Projekt der Regiobus GmbH. Eine Zustimmung gilt jedoch als sicher.