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Ruhepausen im Nachtflugverkehr wirksam absichern

Ungestörte Nachtruhe der Menschen muss Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen der Airport-Betreiber haben!

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen: 

Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE. und der Gruppe Die Region

Hannover, den 21.08.201


Ruhepausen im Nachtflugverkehr wirksam absichern

Ungestörte Nachtruhe der Menschen muss Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen der Airport-Betreiber haben!

Bei der Ende 2019 anstehenden Verlängerung der Betriebsgenehmigung des Flughafens Hannover-Langenhagen soll zukünftig eine Kernzeit für die nächtlichen Ruhepausen zwischen 22 Uhr Abends und 6 Uhr Morgens ohne Ausnahmen – bis auf Notfälle - gelten.

Für die sogenannten „Nachtrandstunden“ Abends zwischen 21 Uhr und 22 Uhr sowie Morgens zwischen 6 Uhr und 7 Uhr sollen Regelungen gefunden werden, damit nicht sofort mit einem Schlag die maximal möglichen Flugbewegungen stattfinden. Der unvermeidliche Fluglärm soll in diesen Zeitfenstern langsam an– bzw. abschwellen. Generell soll die Gesamtzahl der jährlichen Flugbewegungen begrenzt werden.

Dies fordern die Fraktionen von Grünen, Linken und die Gruppe Die Region in einem gemeinsamen Antrag, der in der Regionsversammlung am 25.9.2018 abschließend debattiert werden soll. Hiermit wird die Regionsverwaltung aufgefordert, sich entsprechend bei der niedersächsischen Landesregierung dafür einzusetzen.

„Die bisherige Regelung hat den Airport-Hannover mittlerweile zum einzigen norddeutschen Flughafen ohne Flugpause in den Nachstunden gemacht. Wir brauchen ein absolutes Nachtflugverbot damit die Menschen auch nachts endlich wieder zur Ruhe kommen können“ sagt Michael Fleischmann, verkehrspolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der Regionsversammlung.

Swantje Michaelsen, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, fordert nachdrücklich, die Anliegerkommunen und die Fluglärmkommission vor einer endgültigen Entscheidung angemessen zu beteiligen. „Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, dem Lärmschutz und damit dem Erhalt der Gesundheit aller Anwohner*innen höchste Priorität einzuräumen!“.

„Touristische Billigflieger in den frühen Morgenstunden reißen die Flughafen-Anwohner*innen regelmäßig aus dem Tiefschlaf um möglichst keine Sekunde des wohlverdienten Urlaubs zu verschenken. Wer schon Urlaub hat, kann auch mal locker nach dem Frühstück starten,“ meint Julian Klippert, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe Die Region.