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Häusliche Gewalt

Anfrage gemäß § 9 der Geschäftsordnung

Der erste Lockdown der Corona-Pandemie hat für die Schließung von Kindergärten, Schulen und weiteren Institutionen im Frühjahr gesorgt. Ebenso mussten viele Berufstätige zuhause bleiben, teils wg. Lockdown teils aber auch um die Kinder betreuen zu können. Familien waren gezwungen auf zum Teil engstem Raum über Wochen auszuharren.

Unter diesem Aspekt frage ich die Verwaltung:

  1. Sind über die entsprechenden Einrichtungen (Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser usw. ) mehr Beratungsbedarfe bzgl. Gewalt gegen Frauen gemeldet worden?
  2. Gab es einen Anstieg bei der Nutzung von Plätzen im Frauenhaus?
  3. Sind über die entsprechenden Einrichtungen (z.B. Männerbüro) mehr Beratungsbedarfe bzgl. Gewalt gegen Männer gemeldet worden?
  4. Sind über die entsprechenden Einrichtungen (Jugendämter usw.) mehr Beratungsbedarfe bzgl. Gewalt gegen Kinder gemeldet worden?
  5. Gab es nach erneuter Schulöffnung einen Anstieg von Meldungen oder Vermutungen, von Schüler*innen, die von häuslicher Gewalt betroffen sein könnten?
  6. Gibt es von Seiten der Polizei einen verzeichneten Anstieg an Tatbeständen, die im engen Zusammenhang mit häuslicher Gewalt stehen?
  7. Gibt es besondere Beratungsangebote hinsichtlich familiärer Konflikte im Lockdown?