LINKE kündigt Widerstand gegen die Schließung der KRH-Standorte in Lehrte und in der Nordstadt an

Nun ist es amtlich: Die KRH-Standorte in Lehrte und Hannover-Nordstadt sollen geschlossen werden. So hat es der Aufsichtsrat der Klinikum GmbH beschlossen. Regionspräsident Krach setzt damit seinen undemokratischen Kurs fort,  an den politischen Gremien vorbei Fakten für den Raubbau an der öffentlichen Gesundheitsinfrastruktur zu schaffen.

Dazu Jessica Kaußen,  Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion: „Krach zeigt kein Rückgrat sich mit der Landespolitik anzulegen. Eine Anfrage unserer Fraktion hat ergeben, dass das Land seiner Finanzierungspflicht beim KRH nicht nachkommt. Folge: Das Klinikum musste in den letzten 10  Jahren  knapp 250 Millionen Euro Kredite aufnehmen, um  die notwendigen Sanierungen eigenständig und teuer zu finanzieren. So kann öffentliche Gesundheitsvorsorge nicht funktionieren“, stellt Kaußen fest.

„Krach lässt sich lieber von Personen beraten, die mit der Bertelsmann Stiftung kooperieren als Ministerpräsident Weil im Interesse der Einwohner*innen der Region Hannover auf die Füße zu treten“, stellt Kaußen weiter fest.

Sie kündigt weiteren Widerstand gegen die Schließung der Häuser an. „Die Versorgungs- und Notfallsicherheit der Einwohner*innen darf nicht gefährdet werden. Wir als Linksfraktion werden die Medizinstrategie 2030, aus der diese gravierenden Einschnitte hervorgehen, nicht mittragen. Wir werden am 23.05.2023 auf der nächsten Sitzung der Regionsversammlung gegen dieses ungeheuerliche Vorgehen stimmen und fest an der Seite der Einwohner*innen, Patient*innen und Mitarbeiter*innen gegen diese Schließungen kämpfen", schließt Kaußen ab.