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Mit Elan in das Jahr 2023: Auch für die linke Regionsfraktion gibt es viel zu tun

Angesicht der strukturellen sozialen Spaltung der Gesellschaft bleibt auch für die linke Regionsfraktion 2023 viel zu tun. Wie der NDR am 2.1.2023 berichtet, wird sich im beginnenden Jahr die soziale Lage in Niedersachsen rasant verschlechtern.

So heißt es auf der Webseite des NDR: Viele Menschen in Niedersachsen leiden unter hohen Kosten für Energie und Lebensmittel. Aktuell liegt die Armutsquote bei 16,8 Prozent, das ist jeder Sechste - Rekordniveau. Damit liegt das Land leicht über dem Bundesdurchschnitt (16,6 Prozent). Noch besorgniserregender wird der Blick auf die Werte für bestimmte Altersgruppen: Unter den Minderjährigen etwa liegt die Quote bei 21Prozent, hier ist jeder fünfte armutsgefährdet, bei jungen Erwachsenen ist es mit 24,8 Prozent rund ein Viertel und bei alten Menschen ab 65. Jahre liegt die Quote bei 17,9 Prozent. Frauen sind im Alter besonders von Armut betroffen (20,2 Prozent), fasst der NDR die aktuellen Daten zusammen.

Für die Region Hannover hatte Regionspräsident Krach viel versprochen aber nichts geliefert. Die Einführung des 365-Euro-Tickets ist verschoben, es droht ein radikaler Abbau der Krankenhausinfrastruktur und auch die Lage am Wohnungsmarkt hat sich nicht verändert. Auch in diesem Jahr müssen Bezieher*innen  von Sozialleistungen mit zu geringen Erstattungen der Kosten der Unterkunft rechnen und die Pendler*innen in der Region leiden unter der von der SPD vorangetriebenen Privatisierung des öffentlichen Nahverkehrs.

Genug Themen die uns auch in diesem Jahr beschäftigen werden und bei denen Die Linke und ihre Fraktionen den Finger ganz sicher in die Wunde legen werden. Statt zu sparen müssen Bund und Land in die Pflicht genommen werden für eine zukunftsfähige Infrastruktur Gelder bei den Reichen dieser Gesellschaft zu holen.